Life sucks...immer noch
Es wird wohl auch nicht mehr aufhören. Wie arrangiert man sich damit? Keine Ahnung, vielleicht finde ich es noch raus bevor ich sterbe. Da das voraussichtlich nicht so bald sein wird hege ich eine leise Hoffnung auf Besserung. Aber andererseits, warum sollte es besser werden?
Oder ist es schon besser geworden? Viel Zeit ist vergangen seit meinem letzten Besuch hier. Viel hat sich verändert, viel um mich herum. Doch ich nicht, ist das nun gut oder schlecht? Ok, manche Blickwinkel haben sich verändert, Meinungen und Einstellungen wurden angepasst, aber letztendlich bin ich immer noch ich. Es geht mir nicht gut, aber ich kenne es schließlich nicht anders. Ist nicht gut also vielleicht doch gut? Ist es ein Trugschluss die Welt für eine Müllhalde zu halten auf der wir alle wie Kinder herumtollen und versuchen die besten Sachen zu bekommen? Ich weiß, dass ich nichts weiß. Ist das eine Erkenntnis oder schon Resignation?
Mein Blick auf die Menschen ist kalt und voller Liebe zugleich. Ist es normal sich als absoluten Außenseiter zu betrachten? Ist es Flucht? Ich stehe in Kontakt zu Menschen, aber bin ich einer? Will ich einer sein? Ich bin unschlüssig ob ich der Gesellschaft angehören will oder nicht. Ich beschränke meinen Kontakt auf das nötigste: Büro, ein paar Freundschaften pflegen und die Familie. Ist das nun gut um objektiv zu bleiben und täglich feststellen zu müssen dass es immer schlimmer wird oder ist es Angst? Habe ich Angst? Ja, die habe ich. Ich weiß aber gar nicht genau wovor. Meine Angst lauert unter der Oberfläche des Sichtbaren. Sie ist nicht greifbar, nicht definitiv. Sie ist kein Fakt sondern Mysterium.
Bedürfnisse. Wir alle haben sie. Wir leben in einer Zeit die davon geprägt wurde. Bedürfnisbefriedigung: Alles, jetzt, sofort. Wenn das nicht klappt sind wir enttäuscht und unzufrieden. Rücksichtslosigkeit ist das neue goldene Kalb. Sämtliche Medien predigen uns: Sei Du selbst, immer, überall. Ist das gesund? Ich glaube nicht. Wir brauchen Regeln, Kompromisse, einen Rahmen. Wir sprengen unseren Rahmen, täglich. Wir verletzen und werden verletzt, immer, auf allen Ebenen. Das Resultat dieser verheerenden Botschaft. Was bedeutet Menschsein eigentlich noch? Überindividualisierung ist zu einer Religion geworden. Bekommen wir doch immer wieder gesagt das wir alles alleine schaffen können. Doch die Realität sieht anders aus.
Das sind die Dinge die mich dieser Tage beschäftigen. Ob wir zu einem Ergebnis kommen? Ich weiß es nicht, wir werden sehen.
Oder ist es schon besser geworden? Viel Zeit ist vergangen seit meinem letzten Besuch hier. Viel hat sich verändert, viel um mich herum. Doch ich nicht, ist das nun gut oder schlecht? Ok, manche Blickwinkel haben sich verändert, Meinungen und Einstellungen wurden angepasst, aber letztendlich bin ich immer noch ich. Es geht mir nicht gut, aber ich kenne es schließlich nicht anders. Ist nicht gut also vielleicht doch gut? Ist es ein Trugschluss die Welt für eine Müllhalde zu halten auf der wir alle wie Kinder herumtollen und versuchen die besten Sachen zu bekommen? Ich weiß, dass ich nichts weiß. Ist das eine Erkenntnis oder schon Resignation?
Mein Blick auf die Menschen ist kalt und voller Liebe zugleich. Ist es normal sich als absoluten Außenseiter zu betrachten? Ist es Flucht? Ich stehe in Kontakt zu Menschen, aber bin ich einer? Will ich einer sein? Ich bin unschlüssig ob ich der Gesellschaft angehören will oder nicht. Ich beschränke meinen Kontakt auf das nötigste: Büro, ein paar Freundschaften pflegen und die Familie. Ist das nun gut um objektiv zu bleiben und täglich feststellen zu müssen dass es immer schlimmer wird oder ist es Angst? Habe ich Angst? Ja, die habe ich. Ich weiß aber gar nicht genau wovor. Meine Angst lauert unter der Oberfläche des Sichtbaren. Sie ist nicht greifbar, nicht definitiv. Sie ist kein Fakt sondern Mysterium.
Bedürfnisse. Wir alle haben sie. Wir leben in einer Zeit die davon geprägt wurde. Bedürfnisbefriedigung: Alles, jetzt, sofort. Wenn das nicht klappt sind wir enttäuscht und unzufrieden. Rücksichtslosigkeit ist das neue goldene Kalb. Sämtliche Medien predigen uns: Sei Du selbst, immer, überall. Ist das gesund? Ich glaube nicht. Wir brauchen Regeln, Kompromisse, einen Rahmen. Wir sprengen unseren Rahmen, täglich. Wir verletzen und werden verletzt, immer, auf allen Ebenen. Das Resultat dieser verheerenden Botschaft. Was bedeutet Menschsein eigentlich noch? Überindividualisierung ist zu einer Religion geworden. Bekommen wir doch immer wieder gesagt das wir alles alleine schaffen können. Doch die Realität sieht anders aus.
Das sind die Dinge die mich dieser Tage beschäftigen. Ob wir zu einem Ergebnis kommen? Ich weiß es nicht, wir werden sehen.
Dr.Lecter - 19. Mai, 02:05
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